Sparen ist für die Universität des Saarlandes kein Fremdwort.
Schon seit 20 Jahren wurde in einigen Fachrichtungen der Sachmitteletat
nicht mehr erhöht; wie im übrigen Bundesgebiet verschlechtert
sich die Relation von Studierenden zu Dozierenden von Jahr zu Jahr.
Ständig soll der Universität noch zusätzlich eine große
Sparlast auferlegt werden.
Aber chronologisch:
Der Sparplan des Jahres 1993, der
'Universitätsentwicklungsplan'
aus dem Jahre 1993 - eine Zusammenfassung
des Studierendenparlamentes 1993
Der Sparplan von 1996 - das Ende für diese Universität?
Es drängt sich der Eindruck auf, das wieder einmal völlig planlos
erst gespart werden soll, um danach zu schauen, was dabei herausgekommen
ist
Der schlimmste Fall würde so aussehen
Drei Leute haben vier Meinungen
Zusammenfassung einer Informationsveranstaltung der Prodekane der Philosophischen
Fakultät am 26.6.1996 (extern)
Dann ging's rund: Aktionen im Juli 96
8000 Mitglieder der Saaruni demonstrierten gegen Stellensperre und geplante
Sparmaßnahmen in Millionenhöhe
Rede der Referentin für Hochschulpolitik des AStA, Armgard Müller-Adams,
anläßlich der Schlußkundgebung der Großdemo gegen
Stellensperre, Sparmaßnahmen und die zynische Politik der Landesregierung
Am Donnerstag, den 4. Juli begab sich eine 50-köpfige Delegation der
Studierendenschaft der Universität des Saarlandes nach Luxemburg um
am dortigen Centre Universitaire bildungspolitisches Asyl zu erbitten
Der Protestbrief der ProfessorInnen der UdS (Grafik, 112 KB)
der Fachschaftsräte Informatik und Ingenieurwissenschaften (Grafik,
130 KB)
für die Sparpläne an der Universität des Saarlandes
Und was kam dabei raus:
Der neue Sparplan für die Universität des Saarlandes
Bedroht sind Phil-Fak, ReWi-Fak und MatNat-Fak
Die Vollversammlung zum Thema:
Bericht
aus der Saarbrücker Zeitung
1997 werden von 37 vakanten Professuren nur sechs wiederbesetzt
Und dann die glorreiche Idee:
nachdem wir nun schon so schön sparen, überlegen wir uns jetzt
eine Struktur
Studierende der Philosophischen Fakultät werden bald das Land verlassen
müssen.
"wischiwaschi genug, um keinen Schaden anzurichten"
Die "Experten" - und die Komödien darum
An diesem Donnerstag wird die fast schon legendäre "Sachverständigenkommission
Universitätsentwicklung Saarland-Trier-Westpfalz zum ersten Mal seit
ihrem Bestehen den Boden der Universität des Saarlandes betreten
Geheimgehaltene Pläne des Bildungsministers zur Universitätsentwicklung
sind durchgesickert. Im Juni wurde bekannt, daß es ein Papier gibt,
in dem die Pläne des Ministeriums detailiert dargelegt sind. Die Dekane
wurden darüber informiert, mußten sich aber im Gegenzug dazu
zum Schweigen verpflichten. Vom Minister hieß aber selbst dann noch
"Nein, ein solches Papier existiert nicht". Zuletzt äußerte
er das vor zwei Wochen im Hochschulrat, einem
Gremium, dem neben Vertretern aller saarländischen Hochschulen
auch Vertreter des öffentlichen Lebens und Mitglieder der Landtagsfraktionen
angehören.
Letzte Woche ist aber genau dieses Papier aufgetaucht, wahrscheinlich
aus irgendeinem Dekanat durchgesickert. Der zuständige Referent im
Ministerium, der als Verfasser des Papiers gilt, meinte darauf angesprochen
lediglich "Kein Kommentar!"
Die
Pläne des Ministers im Einzelnen
Das Gespräch zum Geheimplan
Ministerium hält sich weiter bedeckt und die Studierenden auf Distanz
(kein link mehr)
Minister verschweigt Ergebnisse
der Expertenkommission - und sperrt Studierende aus
Dieter Simon, bestätigte, daß das Ministerium für Bildung,
Kultur und Wissenschaft umfassend über den Stand der Diskussion der
Kommission informiert sei
(kein link mehr)
Daß sich das Ministerium gar in einem eigenen Papier schon konkrete
Dinge überlegt habe, wie die Uni denn zukünftig auszusehen habe,
wurde vom Kultusminister höchstpersönlich dementiert.
Dokumentiert:
Der Brief von Prof. Simon, Vorsitzender der Expertenkommission (Grafik
138 kb)
Lange erwartet, ist es nun endlich da:
Reaktionen:
Die Sonderbeilage im Champus April 1998
Der
neue Fachbereich Information - Promt FS Informatik (extern)
Der Gallier
- Liste UNiMUT/GAL (extern)
(wenn Euch weitere schriftliche Reaktionen bekannt sind: bitte
mailt sie mir!)
AStA-Stellungnahme zum Strukturkonzept des Kumis
Die Stellungnahme des Senates
Die Presseerklärung des AStA
zur Stellungnahme des Senats
Die Reaktion des Ministeriums
Die letzte Stellungnahme: der Senat der Uni gibt viele Fächer auf
Die schlechte Darstellungsqualität einiger Beiträge bitte ich zu entschuldigen - CHAMPUS-Beiträge aus der Zeit vor dem November 1997 mußten eingescannt werden, da Dank der ASten 96/97 und 98/99 keine elektronisch vorliegende Beiträge auf dem AStA-Server mehr vorhanden waren. Man hier hier der Meinung gewesen, dass man erst mal alles löschen müsse, damit die eigene Untätigkeit im Vergleich nicht so auffällt.
Zur AStA-Homepage
Zur Homepage von UNiMUT/GAL
puhli@phil.uni-sb.de
Letzte Änderung am 09.10.2001
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