Die Reste der Ruine Hohenburg blicken majestätisch vom Schloßberg über die Stadt Homburg/Saar - rund 30 km östlich von Saarbrücken. 
Bekannter sind zwar die nahegelegenen Schloßberghöhlen, künstliche Sandsteinhöhlen, aber auch die Burg ist einen Ausflug wert. 
Bei klarem Wetter hat man hier eine sicht über fast das gesamte Saarpfalz-Gebiet. Gleichzeitig erlebt man einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit, wenn man die Grundmauern von Küche, Munitionslager oder Vorratskammer bestaunt. 
Die Hohenburg war im 12 Jh. Sitz der Grafen von Homburg, die im Jahre 1330 durch Ludwig den Bayern für ihre Stadt am Fuße des Schloßbergs die Stadtrechte erhielten. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre 1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese bauten in der 2. Hälfte des 16. Jhs. Die Burg in ein Renaissanceschloß um. In der Reunionszeit ließ der französische Kvnig Ludwig XIV. Durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloß und Stadt in den Jahren 1679 - 1692 zu einer starken Festung ausbauen. 
Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und 1714 geschleift. 
Ab 1981 wurden die eindrucksvollen Ruinen auf dem Schloßberg freigelegt und restauriert. Die Restaurationsarbeiten dauern an. 

Und so kommt man dort hin 

Im folgenden findet man einen kleinen virtuellen Rundgang durch die Schloßruinen.

Erstmal

ein kleiner Überblick

oder direkt zum 

Rundgang

© Puhli September 1998